Am 4. Oktober ist Welttiertag. Dieser Tag bietet eine gute Gelegenheit, die Lebensqualität Ihres Haustiers zu überprüfen: Entspricht die Ernährung noch seinen Bedürfnissen? Bewegt es sich ausreichend? Haben Sie körperliche Veränderungen oder Verhaltensänderungen festgestellt?
Wohlbefinden bedeutet mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Es hängt auch von der Umgebung, den Bewegungsmöglichkeiten, den sozialen Kontakten, den Ruhephasen und der Möglichkeit ab, arttypische Verhaltensweisen auszuleben. In der Schweiz gelten gesetzliche Vorgaben zur die Haltung, Pflege und Gesundheit von Tieren sowie zur Berücksichtigung ihrer artspezifischen Bedürfnisse.
Die folgenden sechs Punkte helfen Ihnen, eine einfache Standortbestimmung vorzunehmen. Sie ersetzen jedoch keine Beurteilung durch eine Tierärztin oder einen Tierarzt.
Der Welttiertag findet jedes Jahr am 4. Oktober statt. Er soll das Bewusstsein für den Tierschutz stärken und entsprechende Massnahmen fördern. Im Mittelpunkt stehen Haus-, Nutz- und Wildtiere.
Der Welttiertag kann mehr sein als ein symbolischer Anlass: Nutzen Sie ihn als jährlichen Orientierungspunkt. Nehmen Sie sich einige Minuten Zeit, um Ihr Tier zu beobachten, sein Umfeld zu prüfen und Auffälligkeiten zu notieren.
Diese Standortbestimmung ersetzt keine tierärztliche Untersuchung. Sie kann jedoch helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen, die sonst unbemerkt bleiben könnten.
Eine bedarfsgerechte Ernährung richtet sich nach Tierart, Alter, Aktivitätsniveau und Gesundheitszustand. Die Futterration, die für ein sehr aktives Jungtier geeignet war, kann einige Jahre später zu hoch sein.
Achten Sie insbesondere auf folgende Punkte:
Starke Gewichtsschwankungen, anhaltende Veränderungen des Appetits oder ungewöhnlich starker Durst sollten tierärztlich abgeklärt werden. Diese Anzeichen können unterschiedliche Ursachen haben und erlauben für sich allein keine Diagnose.
Die Futterration sollte nicht allein aufgrund der Jahreszeit angepasst werden. Entscheidend sind der Körperzustand und die individuellen Bedürfnisse des Tieres.
Bewegung trägt zur körperlichen Fitness und zu einem ausgeglichenen Verhalten bei. Art und Umfang der Bewegung unterscheiden sich je nach Tierart, Alter und körperlichen Möglichkeiten.
Bei Hunden lohnt es sich, die Freude am Spazierengehen, das Tempo und die Erholung nach körperlicher Anstrengung zu beobachten. Bei Katzen geben das Spielverhalten, die Bewegung in der Wohnung und die Erreichbarkeit bevorzugter Plätze Hinweise auf ihre Mobilität. Bei Pferden sollten Sie auf das Gangbild, gleichmässige Bewegungsabläufe sowie das Verhalten bei der Arbeit und auf der Weide achten.
Folgende Veränderungen verdienen besondere Aufmerksamkeit:
Weniger Aktivität ist nicht immer eine normale Alterserscheinung. Sie kann auf Schmerzen, eine Erkrankung oder Unwohlsein hinweisen. Eine tierärztliche Untersuchung hilft, die Ursache zu klären.
Eine geeignete Umgebung ermöglicht dem Tier, sich auszuruhen, sich zu bewegen, seine Umgebung zu erkunden und sich sicher zu fühlen. Mit zunehmendem Alter oder bei gesundheitlichen Veränderungen können sich seine Bedürfnisse wandeln.
Für Katzen sind beispielsweise Verstecke, erhöhte Liegeflächen, Kratzmöglichkeiten und ein gut erreichbares Katzenklo wichtig. Hunde benötigen ausreichend Bewegung, soziale Kontakte, Beschäftigung und einen ruhigen Rückzugsort. Pferde sollten so gehalten werden, dass Bewegung, Sozialkontakte und Ruhe möglich sind.
Prüfen Sie unter anderem folgende Punkte:
Die Schweizer Gesetzgebung enthält Vorgaben zur Haltung, Pflege und Gesundheit von Tieren sowie artspezifische Anforderungen.
Verhaltensänderungen können mit der Umgebung, Stress, Schmerzen oder gesundheitlichen Problemen zusammenhängen. Achten Sie deshalb genau auf auffällige Veränderungen.
Mögliche Veränderungen sind:
Diese Anzeichen sind nicht spezifisch für eine bestimmte Krankheit. Notieren Sie nach Möglichkeit, wie häufig und wie lange sie auftreten und in welchen Situationen Sie sie beobachten. Diese Angaben können der Tierärztin oder dem Tierarzt helfen, die Situation besser einzuschätzen.
Ein Video aus der gewohnten Umgebung kann zusätzlich Gangstörungen oder Verhaltensweisen dokumentieren, die während der Untersuchung nicht auftreten.
Der Präventionsbedarf ist nicht bei allen Tieren gleich. Er hängt unter anderem von Tierart, Alter, Lebensweise, Reisen und der Exposition gegenüber bestimmten Risiken ab.
Überprüfen Sie folgende Punkte:
Ihre Tierärztin oder Ihr Tierarzt berät Sie dazu, welche Massnahmen für Ihr Tier sinnvoll sind. Behandlungen sollten nicht ohne medizinischen Grund erfolgen und empfohlene Präventionsmassnahmen nicht vernachlässigt werden.
Epona informiert auch über die Grundsätze einer gesunden Lebensweise, der Prävention und der Früherkennung. Ob Versicherungsleistungen übernommen werden, hängt von der gewählten Deckung und den anwendbaren Vertragsbedingungen ab.
Verantwortungsvolle Tierhaltung bedeutet auch, für unerwartete Situationen vorzusorgen. Eine Erkrankung, ein Unfall, ein Spitalaufenthalt der Besitzerin oder des Besitzers oder eine kurzfristige Abreise können rasches Handeln erfordern.
Ein Notfallblatt kann folgende Angaben enthalten:
Die bezeichnete Vertrauensperson sollte wissen, wo sich Futter, Transportbox, Leine, Medikamente und Dokumente befinden. Aktualisieren Sie diese Angaben nach jeder wesentlichen Änderung.
Tierärztliche Behandlungen werden oft unerwartet nötig. Eine finanzielle Reserve und eine Tierversicherung sind zwei Vorsorgemöglichkeiten, die sich auch kombinieren lassen.
Je nach Produkt und gewählter Deckung sowie den vereinbarten Selbstbehalten, Leistungsgrenzen und Vertragsbedingungen kann eine Versicherung bestimmte Kosten übernehmen. Vergleichen Sie deshalb nicht nur die Prämie, sondern auch den Leistungsumfang und die übrigen Vertragsbestandteile.
Informationen zu den Versicherungslösungen von Epona finden Sie auf der Hundeversicherungsseite und der Katzenversicherungsseite. Sie können sich mit unserem Prämienrechner eine individuelle Offerte erstellen lassen.
Der Welttiertag findet jedes Jahr am 4. Oktober statt. Er soll das öffentliche Bewusstsein für den Tierschutz stärken und entsprechende Massnahmen fördern.
Nein. Eine Beurteilung zu Hause hilft, das Tier zu beobachten und Veränderungen zu erkennen. Sie ermöglicht jedoch weder eine Diagnose noch den Ausschluss einer Erkrankung. Bei Beschwerden oder Zweifeln sollten Sie eine Tierärztin oder einen Tierarzt kontaktieren.
Achten Sie besonders auf anhaltende Veränderungen bei Appetit, Gewicht, Durst, Beweglichkeit, Schlaf, Sauberkeit oder Verhalten. Treten Beschwerden plötzlich auf oder verschlechtert sich der Allgemeinzustand, sollten Sie rasch eine Tierärztin oder einen Tierarzt kontaktieren.
Die geeignete Häufigkeit hängt von Alter, Gesundheitszustand und Risiko für Gewichtsveränderungen ab. Wichtig ist, das Tier jeweils unter vergleichbaren Bedingungen zu wiegen und die Entwicklung über längere Zeit zu beobachten. Ihre Tierärztin oder Ihr Tierarzt kann ein geeignetes Intervall empfehlen.
Die Kontaktdaten der Tierärztin oder des Tierarztes, Angaben zu laufenden Behandlungen, Identifikationsdokumente und die Kontaktdaten einer Vertrauensperson sollten leicht zugänglich sein. Auch die Transportbox oder andere für den Transport benötigte Hilfsmittel müssen rasch verfügbar sein.
Das hängt vom Produkt und der gewählten Deckung ab. Bestimmte Präventionsleistungen können mit Einschränkungen eingeschlossen oder zusätzlich versichert sein. Massgebend sind die Police und die Vertragsbedingungen.
Die Entscheidung hängt von der finanziellen Situation, dem gewünschten Versicherungsschutz und den angebotenen Bedingungen ab. Prüfen Sie vor dem Abschluss insbesondere die Aufnahmebedingungen, Ausschlüsse, Karenzfristen, den Selbstbehalt, den Erstattungssatz und die Leistungsgrenze.
Welttiertag, Präsentation zum 4. Oktober: Offizielle Website zum Welttiertag
Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen, Tierschutz und Tierhaltung: Amtliche Informationen zum Tierschutz
VIER PFOTEN Schweiz, verantwortungsvolle Tierhaltung: Leitfaden zur verantwortungsvollen Tierhaltung